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Reifenverschleiß minimieren

Sobald Ihr Fahrzeug über die Straße rollt lässt sich mit der Zeit der Reifenverschleiß kaum vermeiden. Doch die gute Nachricht gleich vorweg: der Reifenverschleiß hängt von vielen Faktoren ab und lässt sich minimieren, wenn Sie auf ein paar Punkte achten. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie es geht.


Wie kommt es zu einem Erhöhten Reifenverschleiß?

Wie oben bereits erwähnt, lässt sich der Normalverschleiß der Reifen kaum vermeiden. Schließlich rollen die Reifen ständig über die Fahrbahn, dass sich diese also abnutzen, ist ganz normal. Ein erhöhter Reifenverschleiß lässt sich in der Regel jedoch vermeiden.

Zu einem hohen Reifenverschleiß kann es zum Beispiel durch den falschen Luftdruck, den eigenen Fahrstil oder einzureichende Wartung und Pflege der Reifen kommen.

Wenn der Reifendruck falsch eingestellt ist, leiden auch die Reifen. Die Folge: übermäßiger und ungleichmäßiger Verschleiß der Reifen. Am besten prüfen Sie regelmäßigen Ihren Reifenfülldruck und passen diesen auch an die Traglast des Autos an.

Auch wenn die Reifen gerade nicht in Benutzung sind, ist es enorm wichtig, diese richtig zu lagern. Das heißt: trocken, dunkel, richtige Luftfeuchtigkeit, sauber, und ggf. stehend oder liegend. Wir empfehlen Ihnen hier unseren professionellen Einlagerungsservice.

An der Antriebsachse nutzen sich die Reifen stärker ab. Je nachdem, ob Ihr Fahrzeug also Vorderrad- oder Hinterradantrieb hat, kommt es entweder vorne oder hinten zu einem erhöhten Verschleiß. Sie sollten daher halbjährlich die Reifen umstecken lassen (einmal die Achse tauschen).

Im Sommer Sommerreifen, im Winterreifen, oder Ganzjährig Allwetterreifen. Wer möglichst lange Spaß mit seinen Reifen haben möchte, sollte hier kein Risiko eingehen. Schon ab 8°C sollten Sie auf Sommerreifen umsteigen, da die Gummimischung von Winterreifen nicht für höhere Temperaturen geeignet ist.

Je nach Fahrbahnuntergrund werden die Reifen mehr oder weniger beansprucht. Schotter, Gelände und unebene Wege können zu einem höheren Verschleiß führen. Auch das Überfahren von Bordsteinkanten sollte vermieden werden.

Ein sportlicher Fahrstil mit viel Bremsen und Beschleunigen wirkt sich negativ auf den Reifenverschleiß aus. Besser ist eine vorausschauende Fahrweise.

Jedes Reifenmodell hat seine eigene Gummimischung und so verhält sich auch jeder Reifen anders auf der Straße, auch im Punkt Verschleiß. Sie möchten wissen, welcher Reifen besonders lange hält? Schauen Sie sich doch mal auf unserer Reifentestseite um – hier bekommen Sie einen Überblick, über alle Reifen, die gut abgeschnitten haben.


  1. Fehlerhafte Aufhängung oder mangelhafte Auswuchtung
  2. Falsche Spureinstellung
  3. Zu hoher Luftdruck
  4. Zu niedriger Luftdruck

Ungleichmäßiger Verschleiß

Ein Zeichen für fehlerhafte Einstellungen ist der ungleichmäßige Verschleiß. Ein ungleichmäßiger Reifenverschleiß kann beispielsweise durch eine Unwucht, eine falsche Spureinstellung oder einen zu hohen bzw. zu niedrigen Luftdruck entstehen. Das gute daran: diese Fehler lassen sich meist durch einen unserer Experten beheben.


Wie halte ich den Reifenverschleiß so gering wie möglich?

Um den Reifenverschleiß so gering wie möglich zu halten, sollten Sie auf ein paar Punkte achten:

  • Regelmäßige Achseingangsvermessung durch einen Experten
  • Regelmäßige Sichtkontrolle der Reifen
  • Jährliches achsweises Umstecken
  • Luftdruck regelmäßig nachjustieren
  • Schon beim Kauf auf Qualitätsreifen achten
  • Unsere professionelle Reifeneinlagerung nutzen
  • Frühzeitig auf Sommer- bzw. Winterreifen wechseln (> 8°C Sommerreifen)

wann reifen wechseln?

Sie sind sich unsicher, ob Sie Ihre Reifen noch fahren können oder nicht? Neben offensichtlichen Schäden gibt es zwei Indikatoren dafür, ob ein Wechsel sinnvoll ist:

Auch Reifen altern. Zwar gibt es hier keine gesetzlichen Vorgaben zur Haltbarkeit oder zum Maximalalter von Reifen, der ADAC jedoch empfiehlt ein maximales Reifenalter von 10 Jahren. Das Herstellungsdatum Ihrer Reifen finden Sie anhand Ihrer DOT-Nummer auf der Seitenwand des Reifens.

Anders als beim Reifenalter gibt es bei der Profiltiefe klare, gesetzliche Vorgaben. Eine Mindestprofiltiefe von 1,6mm darf auf keinen Fall unterschritten werden, dann sind die Reifen nicht mehr Verkehrstauglich (das gilt sowohl für Winter-, Sommer- und Ganzjahresreifen). Wir empfehlen Ihnen, bereits ab einer Profiltiefe von 3mm bei Sommerreifen und 4mm bei Winterreifen einen Wechsel in Betracht zu ziehen, da der Bremsweg hier schon deutlich länger ist.


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